Symbol der ELDA-Bridge
ELDA-Bridge Release Notes

ELDA-Bridge 1.5.0

Eine lesbare Fassung je Dienstgeber

Sie lesen die Release Notes einer früheren Version.

Aktuell ist Version 1.7.0. Zu den Release Notes 1.7.0

Das Wichtigste in Kürze

  • Krankenstandsbescheinigungen und Clearingmeldungen werden je Dienstgeber aufgeteilt: Jede Druckfassung enthält nur noch die Fälle eines einzigen Dienstgebers.
  • An Klienten nur Dateien …_<Träger>-<Beitragskontonummer>.pdf weitergeben – Dateien …_INTERN.pdf nie.
  • Nach dem Update einmal je Ordner mit Rückmeldungen rebuild-print-ready ausführen; das ersetzt auch die bisherigen gemeinsamen Kopien.

Seit v1.4.0 werden Krankenstandsbescheinigungen und Clearingmeldungen als lesbares Dokument gedruckt und als PDF-Datei unter print-ready\ abgelegt — eine Datei je empfangener Rückmeldung. Dabei blieb ein Punkt offen, der erst zählt, wenn die Dokumente weitergegeben werden: Eine solche Datei gehört zum ELDA-Postfach, nicht zu einem Dienstgeber.

Eine Lohnverrechnung, die über ein Postfach für viele Klienten meldet, erhält in einer einzigen Datei die Fälle verschiedener Dienstgeber. Wer „die Krankenstandsbescheinigung“ an Klient A weiterleitet, hätte damit auch Krankenstandsdaten der Dienstnehmer von Klient B weitergegeben — Gesundheitsdaten im Sinne von Art. 9 DSGVO. Bei Clearingmeldungen konnten die Fälle zweier Klienten sogar auf derselben Seite stehen.

Ab dieser Version enthält jede lesbare Fassung — und jeder Druckauftrag — nur die Fälle eines einzigen Dienstgebers.

Die Versionen 1.4.0 und 1.4.1 wurden nicht ausgeliefert. Wer von einer früheren Version kommt, erhält deren Neuerungen mit dieser Version — siehe „Hinweise zur Aktualisierung“.

Was im Ordner print-ready\ liegt

DateiInhaltWeitergabe
<name>_<Träger>-<Beitragskontonummer>.pdf, z. B. KB000080_11-123456789.pdfdie Fälle eines Dienstgebersan diesen Dienstgeber
<name>_INTERN.pdfFälle ohne sicheren Dienstgeber oder die Rohtext-Auflistung einer nicht lesbaren Dateinie
<name>.pdfProtokolle, Meldebestätigungen und alle anderen Rückmeldungen — unverändert, eine Kopie je Dateiwie bisher
  • Der Dienstgeber ist Versicherungsträger und Beitragskontonummer zusammen, weil die Beitragskontonummer nur je Versicherungsträger eindeutig ist (Organisationsbeschreibung, Kapitel D.5). Führende Nullen zählen nicht: Krankenstandsbescheinigungen enthalten 0123456789, wo Clearingmeldungen 123456789 enthalten — derselbe Dienstgeber bekommt denselben Namen.
  • Jede Seite nennt ihren Dienstgeber in der ersten Zeile der Fußzeile, z. B. „Beitragskonto 123456789 · ÖGK Wien (11)“. Auch ein einzelnes Blatt bleibt so zuzuordnen. Alle Zählungen („Bescheinigung 1 von 2“, „3 Clearingfälle“) zählen nur die Fälle dieses Dienstgebers.
  • Ein Fall ohne sicheren Dienstgeber wird keinem zugeordnet. Fehlt der Versicherungsträger oder die Beitragskontonummer, ist sie ungültig, oder nennt eine Fachinformation ein anderes Beitragskonto als der Clearingfall, kommt der Fall in <name>_INTERN.pdf, mit dem Balken „NICHT ZUGEORDNET“.
  • Eine nicht lesbare Datei kann auch nicht aufgeteilt werden. Ihre Rohtext-Auflistung heißt nun <name>_INTERN.pdf und trägt auf jedem Blatt — auch auf Papier — die Kopfzeile „INTERN – NICHT WEITERGEBEN“.
  • Auf Papier ist jeder Dienstgeber ein eigener Druckauftrag, benannt wie seine PDF-Datei. Ein PDF-Drucker wie „Microsoft Print to PDF“ fragt daher für jeden Dienstgeber einzeln nach einem Dateinamen. Zum Weitergeben sind die Dateien aus print-ready\ gedacht.

Wie das abgesichert ist

  • Vor dem Schreiben geprüft. Nach dem Aufteilen prüft das Programm, dass jeder Fall in genau einer Fassung und beim richtigen Dienstgeber steht; sonst gilt für die ganze Datei die interne Auflistung. Alle Fassungen einer Datei werden erstellt, bevor die erste geschrieben wird.
  • Kein Weg erzeugt mehr ein gemischtes Dokument. Empfang, Druck, Druckvorschau und rebuild-print-ready arbeiten ausschließlich mit den Fassungen je Dienstgeber.
  • Ein Folgesatz einer Krankenstandsbescheinigung wird nur beim selben Versicherungsträger zusammengeführt, sodass eine Bescheinigung nie zwei Dienstgeber umfasst. Hinweise zum Schlusssatz nennen keine Satzanzahlen mehr — diese zählten die Sätze aller Klienten.
  • Die empfangene Datei bleibt unverändert. Sie wird weiterhin zuerst und byte-getreu gespeichert und gegen datei.md5 geprüft, bevor eine Fassung entsteht.
  • Keine Personendaten in Dateinamen oder Protokoll. Dateinamen enthalten Versicherungsträger und Beitragskontonummer — sie bezeichnen den Dienstgeber, keine Person. Namen, Versicherungsnummern und Daten erscheinen weder im Dateinamen noch im Protokoll.

rebuild-print-ready: Fassungen für bereits empfangene Rückmeldungen

elda-bridge.exe rebuild-print-ready --input-path "<Ordner mit Rückmeldungen>" --dry-run
elda-bridge.exe rebuild-print-ready --input-path "<Ordner mit Rückmeldungen>"
  • Der Befehl schreibt für jede Krankenstandsbescheinigung und Clearingmeldung die Fassungen je Dienstgeber und entfernt erst danach ihre bisherige gemeinsame Kopie print-ready\<name>.pdf — diese enthält die Fälle aller Dienstgeber. Mit --dry-run wird nur angezeigt, was geschrieben (rebuild.rebuiltFile=) und entfernt (rebuild.removedFile=) würde.
  • Die empfangenen Dateien werden nur gelesen. Gehört ein Name zu einer anderen Rückmeldung, wird nichts geschrieben oder entfernt; die Rückmeldung wird mit einem Hinweis übersprungen.
  • Ist eine PDF-Datei gerade geöffnet, meldet der Lauf failed, und der Bediener sieht „Druckfassungen nicht erstellt“. PDF schließen und den Befehl erneut starten — das ist jederzeit gefahrlos.

Hinweise zur Aktualisierung

  1. Zuerst alle Arbeitsplätze aktualisieren, die in denselben Ordner empfangen. Eine ältere Version schreibt weiterhin gemeinsame Kopien <name>.pdf.
  2. Einmal je Ordner mit Rückmeldungen rebuild-print-ready ausführen: zuerst mit --dry-run, die genannten Dateien prüfen, dann ohne --dry-run. Das gilt für jeden Ordner, den das Lohnprogramm als --confirmation-output-path bzw. --output-path verwendet, und für einen Ordner fallback-replies, falls vorhanden.
  3. Eine Druckautomatik, die print-ready\ überwacht, vor Schritt 2 anhalten: Jede neue Fassung sieht für sie wie eine neue PDF-Datei aus.
  4. Geöffnete PDF-Dateien aus print-ready\ schließen, bevor Schritt 2 läuft.
  5. Die Bediener informieren, welche Dateien an einen Klienten gehen dürfen: nur …_<Träger>-<Beitragskontonummer>.pdf, nachdem der Dienstgeber in der Fußzeile geprüft wurde — …_INTERN.pdf nie. Die Kurzanleitung für Bediener hat dazu einen eigenen Abschnitt.
  6. Kommen Sie von einer Version vor 1.4.0? Diese Version enthält auch v1.4.0 (lesbare Krankenstandsbescheinigungen und Clearingmeldungen; die Übergabe an WinLohn mit --result-file und print-files --from-result-file) und v1.4.1 (zwei Korrekturen an der lesbaren Krankenstandsbescheinigung). Deren Release Notes beschreiben diese Änderungen; Schritt 2 erstellt auch die Fassungen, die dort nachträglich zu erstellen waren.
  7. Die Voraussetzungen sind unverändert: Windows 7 SP1 / Server 2008 R2 oder neuer mit .NET Framework 4.5+ und TLS 1.2 für den Echtbetrieb.
Technische Details für die IntegrationBefehle, Ausgaben und Exit-Codes für das aufrufende Programm
  • Kein Exit-Code und keine Ausgabe von send, send-with-confirmation, receive-all, receive, list und print-files hat sich geändert, ebenso wenig die Quittungsdatei (--result-file) und die Druckliste .drucken. Keine davon enthält den Namen einer Druckfassung. Einzige sichtbare Änderung: print-files --dry-run schreibt die Vorschau einer Krankenstandsbescheinigung oder Clearingmeldung je Dienstgeber, daher nennt print.dryRunSavedFile= je Dienstgeber eine Datei.
  • rebuild-print-ready hat die neuen Ausgaben rebuild.removedFileCount= und rebuild.removedFile=; rebuild.rebuiltFileCount= und rebuild.unchangedFileCount= zählen nun PDF-Dateien.
  • Ein Programm, das print-ready\<name>.pdf einer Krankenstandsbescheinigung oder Clearingmeldung am Namen abholt, findet sie nicht mehr. Die Kopien aller anderen Rückmeldungen heißen wie bisher.

ELDA-Bridge herunterladen und einrichten

Die aktuelle Version 1.7.0, die Prüfdaten (Dateigröße und SHA-256) sowie die Anleitung zur Einrichtung in WinLohn finden Sie im Downloadbereich.