Das Wichtigste in Kürze
- Krankenstandsbescheinigungen und Clearingmeldungen werden je Dienstgeber aufgeteilt: Jede Druckfassung enthält nur noch die Fälle eines einzigen Dienstgebers.
- An Klienten nur Dateien
…_<Träger>-<Beitragskontonummer>.pdfweitergeben – Dateien…_INTERN.pdfnie.- Nach dem Update einmal je Ordner mit Rückmeldungen
rebuild-print-readyausführen; das ersetzt auch die bisherigen gemeinsamen Kopien.
Seit v1.4.0 werden Krankenstandsbescheinigungen und Clearingmeldungen als lesbares Dokument gedruckt
und als PDF-Datei unter print-ready\ abgelegt — eine Datei je empfangener Rückmeldung. Dabei blieb
ein Punkt offen, der erst zählt, wenn die Dokumente weitergegeben werden: Eine solche Datei gehört
zum ELDA-Postfach, nicht zu einem Dienstgeber.
Eine Lohnverrechnung, die über ein Postfach für viele Klienten meldet, erhält in einer einzigen Datei die Fälle verschiedener Dienstgeber. Wer „die Krankenstandsbescheinigung“ an Klient A weiterleitet, hätte damit auch Krankenstandsdaten der Dienstnehmer von Klient B weitergegeben — Gesundheitsdaten im Sinne von Art. 9 DSGVO. Bei Clearingmeldungen konnten die Fälle zweier Klienten sogar auf derselben Seite stehen.
Ab dieser Version enthält jede lesbare Fassung — und jeder Druckauftrag — nur die Fälle eines einzigen Dienstgebers.
Die Versionen 1.4.0 und 1.4.1 wurden nicht ausgeliefert. Wer von einer früheren Version kommt, erhält deren Neuerungen mit dieser Version — siehe „Hinweise zur Aktualisierung“.
Was im Ordner print-ready\ liegt
| Datei | Inhalt | Weitergabe |
|---|---|---|
<name>_<Träger>-<Beitragskontonummer>.pdf, z. B. KB000080_11-123456789.pdf | die Fälle eines Dienstgebers | an diesen Dienstgeber |
<name>_INTERN.pdf | Fälle ohne sicheren Dienstgeber oder die Rohtext-Auflistung einer nicht lesbaren Datei | nie |
<name>.pdf | Protokolle, Meldebestätigungen und alle anderen Rückmeldungen — unverändert, eine Kopie je Datei | wie bisher |
- Der Dienstgeber ist Versicherungsträger und Beitragskontonummer zusammen, weil die
Beitragskontonummer nur je Versicherungsträger eindeutig ist (Organisationsbeschreibung, Kapitel
D.5). Führende Nullen zählen nicht: Krankenstandsbescheinigungen enthalten
0123456789, wo Clearingmeldungen123456789enthalten — derselbe Dienstgeber bekommt denselben Namen. - Jede Seite nennt ihren Dienstgeber in der ersten Zeile der Fußzeile, z. B. „Beitragskonto 123456789 · ÖGK Wien (11)“. Auch ein einzelnes Blatt bleibt so zuzuordnen. Alle Zählungen („Bescheinigung 1 von 2“, „3 Clearingfälle“) zählen nur die Fälle dieses Dienstgebers.
- Ein Fall ohne sicheren Dienstgeber wird keinem zugeordnet. Fehlt der Versicherungsträger oder
die Beitragskontonummer, ist sie ungültig, oder nennt eine Fachinformation ein anderes Beitragskonto
als der Clearingfall, kommt der Fall in
<name>_INTERN.pdf, mit dem Balken „NICHT ZUGEORDNET“. - Eine nicht lesbare Datei kann auch nicht aufgeteilt werden. Ihre Rohtext-Auflistung heißt nun
<name>_INTERN.pdfund trägt auf jedem Blatt — auch auf Papier — die Kopfzeile „INTERN – NICHT WEITERGEBEN“. - Auf Papier ist jeder Dienstgeber ein eigener Druckauftrag, benannt wie seine PDF-Datei. Ein
PDF-Drucker wie „Microsoft Print to PDF“ fragt daher für jeden Dienstgeber einzeln nach einem
Dateinamen. Zum Weitergeben sind die Dateien aus
print-ready\gedacht.
Wie das abgesichert ist
- Vor dem Schreiben geprüft. Nach dem Aufteilen prüft das Programm, dass jeder Fall in genau einer Fassung und beim richtigen Dienstgeber steht; sonst gilt für die ganze Datei die interne Auflistung. Alle Fassungen einer Datei werden erstellt, bevor die erste geschrieben wird.
- Kein Weg erzeugt mehr ein gemischtes Dokument. Empfang, Druck, Druckvorschau und
rebuild-print-readyarbeiten ausschließlich mit den Fassungen je Dienstgeber. - Ein Folgesatz einer Krankenstandsbescheinigung wird nur beim selben Versicherungsträger zusammengeführt, sodass eine Bescheinigung nie zwei Dienstgeber umfasst. Hinweise zum Schlusssatz nennen keine Satzanzahlen mehr — diese zählten die Sätze aller Klienten.
- Die empfangene Datei bleibt unverändert. Sie wird weiterhin zuerst und byte-getreu gespeichert
und gegen
datei.md5geprüft, bevor eine Fassung entsteht. - Keine Personendaten in Dateinamen oder Protokoll. Dateinamen enthalten Versicherungsträger und Beitragskontonummer — sie bezeichnen den Dienstgeber, keine Person. Namen, Versicherungsnummern und Daten erscheinen weder im Dateinamen noch im Protokoll.
rebuild-print-ready: Fassungen für bereits empfangene Rückmeldungen
elda-bridge.exe rebuild-print-ready --input-path "<Ordner mit Rückmeldungen>" --dry-run
elda-bridge.exe rebuild-print-ready --input-path "<Ordner mit Rückmeldungen>"
- Der Befehl schreibt für jede Krankenstandsbescheinigung und Clearingmeldung die Fassungen je
Dienstgeber und entfernt erst danach ihre bisherige gemeinsame Kopie
print-ready\<name>.pdf— diese enthält die Fälle aller Dienstgeber. Mit--dry-runwird nur angezeigt, was geschrieben (rebuild.rebuiltFile=) und entfernt (rebuild.removedFile=) würde. - Die empfangenen Dateien werden nur gelesen. Gehört ein Name zu einer anderen Rückmeldung, wird nichts geschrieben oder entfernt; die Rückmeldung wird mit einem Hinweis übersprungen.
- Ist eine PDF-Datei gerade geöffnet, meldet der Lauf
failed, und der Bediener sieht „Druckfassungen nicht erstellt“. PDF schließen und den Befehl erneut starten — das ist jederzeit gefahrlos.
Hinweise zur Aktualisierung
- Zuerst alle Arbeitsplätze aktualisieren, die in denselben Ordner empfangen. Eine ältere
Version schreibt weiterhin gemeinsame Kopien
<name>.pdf. - Einmal je Ordner mit Rückmeldungen
rebuild-print-readyausführen: zuerst mit--dry-run, die genannten Dateien prüfen, dann ohne--dry-run. Das gilt für jeden Ordner, den das Lohnprogramm als--confirmation-output-pathbzw.--output-pathverwendet, und für einen Ordnerfallback-replies, falls vorhanden. - Eine Druckautomatik, die
print-ready\überwacht, vor Schritt 2 anhalten: Jede neue Fassung sieht für sie wie eine neue PDF-Datei aus. - Geöffnete PDF-Dateien aus
print-ready\schließen, bevor Schritt 2 läuft. - Die Bediener informieren, welche Dateien an einen Klienten gehen dürfen: nur
…_<Träger>-<Beitragskontonummer>.pdf, nachdem der Dienstgeber in der Fußzeile geprüft wurde —…_INTERN.pdfnie. Die Kurzanleitung für Bediener hat dazu einen eigenen Abschnitt. - Kommen Sie von einer Version vor 1.4.0? Diese Version enthält auch v1.4.0 (lesbare
Krankenstandsbescheinigungen und Clearingmeldungen; die Übergabe an WinLohn mit
--result-fileundprint-files --from-result-file) und v1.4.1 (zwei Korrekturen an der lesbaren Krankenstandsbescheinigung). Deren Release Notes beschreiben diese Änderungen; Schritt 2 erstellt auch die Fassungen, die dort nachträglich zu erstellen waren. - Die Voraussetzungen sind unverändert: Windows 7 SP1 / Server 2008 R2 oder neuer mit .NET Framework 4.5+ und TLS 1.2 für den Echtbetrieb.
Technische Details für die IntegrationBefehle, Ausgaben und Exit-Codes für das aufrufende Programm
- Kein Exit-Code und keine Ausgabe von
send,send-with-confirmation,receive-all,receive,listundprint-fileshat sich geändert, ebenso wenig die Quittungsdatei (--result-file) und die Druckliste.drucken. Keine davon enthält den Namen einer Druckfassung. Einzige sichtbare Änderung:print-files --dry-runschreibt die Vorschau einer Krankenstandsbescheinigung oder Clearingmeldung je Dienstgeber, daher nenntprint.dryRunSavedFile=je Dienstgeber eine Datei. rebuild-print-readyhat die neuen Ausgabenrebuild.removedFileCount=undrebuild.removedFile=;rebuild.rebuiltFileCount=undrebuild.unchangedFileCount=zählen nun PDF-Dateien.- Ein Programm, das
print-ready\<name>.pdfeiner Krankenstandsbescheinigung oder Clearingmeldung am Namen abholt, findet sie nicht mehr. Die Kopien aller anderen Rückmeldungen heißen wie bisher.