Das Wichtigste in Kürze
- Neues Übersichtsfenster: Es zeigt die Druckfassungen eines Ordners nach Beitragskonto (Dienstgeber) gruppiert – mit Namenssuche, Drucken, Export und „Als erledigt markieren“.
- Die Markierungen gelten für alle Arbeitsplätze, die denselben Ordner verwenden; dafür sind Schreibrechte auf den Ordner mit den Rückmeldungen nötig.
- Die ELDA-Bridge hat ein eigenes Programmsymbol.
Seit v1.5.0 wird jede Krankenstandsbescheinigung und Clearingmeldung in eine PDF-Datei je Dienstgeber
aufgeteilt, alle in einem gemeinsamen Ordner print-ready\, der mit jeder Abholung wächst. Eine
Lohnverrechnung mit vielen Klienten hatte nur den Explorer und die Dateinamen, um zu sehen: Was liegt
für diesen Klienten vor, und haben wir es schon erledigt?
v1.6.0 beantwortet das mit einem Fenster: print-ready-overview zeigt die Druckfassungen eines
Ordners mit Rückmeldungen nach Beitragskonto gruppiert. Dort werden sie geöffnet, gedruckt,
exportiert oder durchsucht, und Erledigtes wird markiert. Das Konsolenprogramm bleibt die Grundlage:
Das Fenster ist eine eigenständige Kopie davon, gestartet wie das Meldungsfenster, und es verbindet
sich nie mit ELDA.
Das Fenster öffnen
elda-bridge.exe print-ready-overview --input-path "<Ordner mit Rückmeldungen>"
- Über eine Schaltfläche im Lohnprogramm. Der Befehl kehrt sofort zurück; das Lohnprogramm ist
nie blockiert, solange der Bediener in der Liste arbeitet. Den Ordner ohne abschließenden
Backslash übergeben und ohne
--result-file(es wird abgewiesen). - Über eine Verknüpfung auf dem Desktop oder im Startmenü, mit derselben Zeile. Unter „Ausführen“ Minimiert wählen, sonst blitzt beim Klick kurz ein Konsolenfenster auf.
- Nach einer Abholung, wenn gewünscht:
receive-all --show-print-readyoder die EinstellungShowPrintReadyAfterReceive=true(Standardfalse) öffnet das Fenster nach einer Abholung, die eine Krankenstandsbescheinigung oder Clearingmeldung gebracht hat, mit den neuen Rückmeldungen in Fettschrift. Es öffnet erst, wenn die Quittungsdatei geschrieben ist, übernimmt nie die Tastatur, bleibt mit--quietgeschlossen und ändert weder den Exit-Code noch die Quittungsdatei.
Es gibt ein Fenster je Ordner: Ein erneuter Aufruf holt das offene Fenster nach vorne und liest neu.
Was das Fenster zeigt
- Ganz oben die Meldebestätigungen (
mbd_*) in einer eigenen Gruppe: das Protokoll von ELDA zu den gesendeten Meldungen, samt denen, die ELDA nicht übernommen hat. - Eine Gruppe je Dienstgeber, beschriftet wie die Fußzeile der PDF-Dateien (
Beitragskonto 123456789 · ÖGK Wien (11)), mit der Zahl der noch offenen Druckfassungen. - Getrennt davon Zu prüfen, Intern – nicht weitergeben und Protokolle und sonstige Rückmeldungen.
- Der Dateiname allein sagt nicht sicher, wem eine Druckfassung gehört. Das Fenster ordnet deshalb jede Druckfassung der empfangenen Rückmeldung zu, aus der sie stammt, und erkennt diese an ihrem Inhalt. Eine gemeinsame Kopie aus der Zeit vor 1.5.0, eine Druckfassung, deren Rückmeldung fehlt oder nicht eindeutig ist, und ein Name, den dieses Programm nicht schreibt, stehen unter Zu prüfen und gelten nie als Dokument eines Dienstgebers.
- Eine Druckfassung, deren Rückmeldung in den letzten zwei Minuten geschrieben wurde, wird als „wird gerade verarbeitet“ angezeigt.
- Wird der übergeordnete Ordner übergeben, nennt das Fenster den Unterordner mit den Druckfassungen, statt eine leere Liste zu zeigen.
Was der Bediener damit tun kann
- Öffnen, Ordner öffnen, Aktualisieren (F5).
- Name suchen (Strg+F) zeigt die Druckfassungen, in denen ein Name vorkommt, nach Dokumentart geordnet, mit der Zeile, in der er steht. Gesucht wird genau im Text der jeweiligen PDF-Datei: Bei einer Krankenstandsbescheinigung oder Clearingmeldung nur im Teil des Dienstgebers, dem die Druckfassung gehört — ein Name im Fall eines Dienstgebers bringt nie die Druckfassung eines anderen Dienstgebers aus derselben Rückmeldung. Groß- und Kleinschreibung und die Schreibweise der Umlaute („ä“/„ae“) zählen nicht, alle Wörter müssen in derselben Druckfassung stehen, und eine SV-Nummer wird mit und ohne Leerzeichen gefunden. Der gesuchte Name wird nirgends gespeichert oder protokolliert.
- Als erledigt markieren hält fest, dass Druckfassungen erledigt sind — an den Klienten weitergegeben, abgelegt oder nichts weiter zu tun; Markierung entfernen nimmt das zurück. Nur offene anzeigen blendet Erledigtes aus. Was unter „Zu prüfen“ oder „Intern“ steht, kann nicht markiert werden.
- Drucken … druckt die gewählten Druckfassungen nach einer einzigen Druckerauswahl, jede als eigenen Druckauftrag mit dem Namen ihrer PDF-Datei. Das Programm kann PDF-Dateien nicht selbst drucken; es erstellt die Seiten aus der Rückmeldung neu und wählt den Teil dieses Dienstgebers. Das Papier gleicht daher der PDF-Datei und enthält nur die Seiten dieses Dienstgebers. Ergibt die Rückmeldung diesen Teil nicht mehr, wird die Druckfassung genannt statt gedruckt.
- Exportieren … kopiert die Druckfassungen eines Beitragskontos in einen Ordner Ihrer Wahl, immer in einen Unterordner mit dem Namen des Kontos — etwa für eine E-Mail an diesen Klienten. Exportiert werden nur die Druckfassungen eines Dienstgebers, eine vorhandene Datei wird nie überschrieben, und jede Kopie wird mit ihrem Original verglichen. Ein Export wird vermerkt, gilt aber nur als erledigt, wenn „Danach als erledigt markieren“ angehakt ist.
Die Markierungen stehen in print-ready-journal.jsonl im Ordner mit den Rückmeldungen und gelten
für alle Arbeitsplätze, die diesen Ordner verwenden: je Aktion eine Zeile mit Dateiname, SHA-256 der
PDF-Datei, Benutzer und Computer — keine Daten von Dienstnehmern. Die Datei liegt bewusst nicht in
print-ready\, wo Dokumente zum Weitergeben ausgesucht werden, denn sie nennt die Beitragskonten
aller Klienten. Abgesehen von dieser Datei und einem Export liest das Fenster nur: Es verändert,
verschiebt und löscht keine Druckfassung und keine Rückmeldung.
Ein Symbol und ein Logo
elda-bridge.exe hat nun ein eigenes Symbol — ein weißes E auf blauem Grund, dessen mittlerer Strich
ein bernsteinfarbener Pfeil ist. Explorer, Verknüpfungen und die Taskleiste zeigen damit ELDA-Bridge
statt des allgemeinen Programmsymbols. Das Übersichtsfenster und das Meldungsfenster verwenden es,
und oben im Übersichtsfenster stehen das Logo und die Programmversion — die Angabe, nach der die
EDV-Betreuung zuerst fragt.
Hinweise zur Aktualisierung
- Von v1.5.x: die exe austauschen; sonst ist nichts nötig. Das Fenster erscheint nur dort, wo es aufgerufen wird.
- Von einer Version vor 1.5.0: zuerst die Hinweise zur Aktualisierung von v1.5.0 befolgen — vor
allem
rebuild-print-readyeinmal je Ordner mit Rückmeldungen ausführen. Bis dahin stehen gemeinsame Kopien aus der Zeit vor 1.5.0 unter „Zu prüfen“. - Zuerst an einem Arbeitsplatz ausprobieren: den Aufruf des Fensters und einen Ausdruck daraus auf „Microsoft Print to PDF“ und auf einen echten Drucker.
- Für das Fenster eine Schaltfläche im Lohnprogramm oder eine Verknüpfung mit der Zeile oben
anlegen.
--input-pathist der Ordner, in dem die Rückmeldungen liegen — der--confirmation-output-pathdes Lohnprogramms. - Ein Arbeitsplatz, an dem markiert werden soll, braucht Schreibrechte auf den Ordner mit den
Rückmeldungen, denn dort liegt
print-ready-journal.jsonl. Ohne sie zeigt das Fenster die Liste, aber es kann nichts markieren. - Die Voraussetzungen sind unverändert: Windows 7 SP1 / Server 2008 R2 oder neuer mit .NET Framework 4.5+ und TLS 1.2 für den Echtbetrieb.
Technische Details für die IntegrationBefehle, Ausgaben und Exit-Codes für das aufrufende Programm
-
Neuer Befehl
print-ready-overview --input-path <Ordner>. Ausgabe:overview.inputPath=undoverview.status=.overview.status=Bedeutung Exit openedDas Fenster für diesen Ordner ist am Bildschirm — jetzt gestartet oder schon offen und nach vorne geholt. 0suppressedEs kann kein Fenster erscheinen: keine interaktive Sitzung, oder ELDA_BRIDGE_SUPPRESS_DIALOGist gesetzt.0failedDen Ordner gibt es nicht, oder das Fenster konnte nicht gestartet werden. Der Bediener sieht ein Fehlerfenster. 1Ohne
--input-pathoder mit--result-fileendet der Befehl mit Exit2und schreibt keine Quittungsdatei. -
Neue Option
receive-all --show-print-readyund neue EinstellungShowPrintReadyAfterReceive(inlocal.secrets.config, wieShowErrorDialogOnFailure; Standardfalse). -
Sonst hat sich nichts geändert: kein Exit-Code, keine Ausgabe von
send,send-with-confirmation,receive-all,receive,list,print-filesundrebuild-print-ready, nichts in der Quittungsdatei (--result-file) und nichts in der Druckliste.drucken. Die Druckfassungen werden genau wie in v1.5.x geschrieben.